Unsere Tiere

Viele mögen sich fragen: Wie kommt man eigentlich zu einem Tier-Schutzhof? Manchmal ergibt sich so etwas “einfach so“ - sofern die Voraussetzungen stimmen. Angefangen hat alles mit “Flitschemännchen”. Flitschemännchen war, als es aufgenommen wurde, ein kleines, halb totes Stockentenküken, das die Hofbetreiberin einigen jungen Burschen abgeschwatzt hatte, die es gegen einen Baum werfen wollten. Das Entenkind erholte sich unerwartet schnell, lebte später am Teich auf der heimischen Wiese und brütete im nächsten Frühjahr ein Gelege mit vier Eiern aus. So kamen vor vielen, vielen Jahren die Halb- Wildenten auf das Gelände, deren Nachkommen sich immer noch hier herumtreiben und versorgen lassen. Mal sind es mehr, mal weniger.

Zur Zeit von “Flitschemännchen” kam auch die “große Eselei“. Von Freunden wurde die Hofbetreiberin gefragt, ob sie nicht vorübergehend eine junge Not-Eselstute aufnehmen könne. Ein ihr entfernt bekannter Eselliebhaber hatte aus Tierschutzgründen eine vermutlich aus England stammende Eselherde aufgekauft und suchte nun Pflegeplätze. “Warum eigentlich nicht? “ fragte sich die Tierliebhaberin. Ein Stall war vorhanden, denn die Schafe und Zwergziegen waren inzwischen an Altersschwäche gestorben.