Tierschutzhof am Schellenberg

Refugium für Tiere in Not e.V.

Ruhe in Frieden, lieber Sammy

Schlechte Nachrichten kommen selten allein. In diesem Jahr mussten wir uns nun leider wieder von einem geliebten Mitbewohner verabschieden. Sammy, der Hahn im Korb, hat seine feinen Damen vor einer Woche verlassen.

Vor zehn Jahren kam der der schöne Hahn zu uns. Traurig, aber wahr, damals fand man ihn allein im Wald. Er war offenbar ausgesetzt. Der mögliche Grund: die Vogelgrippe kursierte zu der Zeit... Eine Tierschutzorganisation fand den stolzen Zweibeiner und brachte ihn zu uns. Sammy hat in seinen zehn Jahren im Refugium mehrere Generationen von Hühnern überlebt. Er war stets ein guter Mann, der es verstand wie er mit (seinen) Frauen umzugehen hat. Kein Habicht, der es schaffte, an seine gut geschützten Mädels ranzukommen.



Nun sind wir froh darüber, dass er eine gute Zeit hatte, ein artgerechtes Hahnleben erleben durfte und nicht wie so viele seiner Artgenossen aufgrund einer der Viruserkrankung getötet werden musste. Umso verständlicher ist es, dass wir im Tierhof mehr als nur den Kopf schütteln können über die Nachrichten von dem erneuten Ausbruch der Vogelgrippe.

Die Frage für uns ist, wieso der schreckliche Virus nun wieder zugeschlagen hat. Wieso wieder so viele Tiere leiden und im Kampf gegen die Ausbreitung getötet werden müssen. Als eine Organisation, die sich nicht nur für den Tierschutz, sondern vor allem auch für die Rechte der Tiere einsetzt, geht es in erster Linie um die Tiere, nicht um die Konsequenzen der Seuche für den Menschen.

Wer sich für das Thema interessiert und überlegt, sich selbst für die Tiere und damit auch gegen das System Massentierhaltung zu engagieren, dem haben wir unten diesem Artikel einige Informationen zusammengestellt. Nicht umstritten, dass ein solcher "Umgang" mit Tieren mit die Ursache für Vogel-, Schweinegrippe und Co ist: "Die Rolle des internationalen Handels mit Hausgeflügel und der Entsorgung von Abfallstoffen aus der Massentierhaltung bei der Entstehung und Verbreitung der Geflügelpest und die daraus resultierende Gefahr für Wildvogelbestände wird häufig verdrängt", laut dem Naturschutzbund Deutschland NABU.

Abschied von unserer geliebten Fretti

Unser geliebtes Frettchen, liebevoll Fretti genannt, hat uns vergangene Woche leider verlassen. Wir sind sehr traurig, dass dieses liebevolle Wesen gegangen ist. Aber wir denken an die schönen Zeiten. Und blicken auf 17 Jahre, die die feine Katzendame mit uns als festes Familienmitglied im Refugium verbracht hat.

Im Alter von nur sechs Wochen kam Frettchen, gemeinsam mit ihren Geschwistern Wiesel und Zobel ins Refugium. Die drei Katzenbabies litten unter Mangel-ernährung und waren dem Tod nah. Und sei das nicht genug, hatte jeder von ihnen noch andere körperliche Beschwerden, da sie einer Inzucht entstammen. Wiesel war gelähmt und taub. Fretti hatte seit ihrer Geburt verkrüppelte Füße. Mit Babynahrung wurden sie aufgepäppelt und bekamen die Liebe und Aufmerksamkeit, die sie brauchten, um ein artgerechtes Katzenleben führen zu können. Zobel verbrachte 15 schöne Jahre bei Elke Balz, bevor sie an einem Schlaganfall starb. Und in diesem Jahr also hat sich auch unser schönes Frettchen auf den Weg zu ihren Geschwistern gemacht.

Liebe Fretti, wir vermissen Dich sehr, aber in unserem Herzen wirst Du immer bei uns sein. Wir wünschen dir eine gute Reise über die Regenbogenbrücke!

 

 

Auszeichnung: HelferHerzen 2016 für das Refugium

Gemeinsam kann man mehr erreichen! Besonders, wenn man ein großes Herz hat. Dieses zeigt Elke Balz vom Refugium tagtäglich bei der Pflege der Tiere, die Not leiden mussten, bevor sie den Weg zum Hof fanden.

Kalender 2017 kaufen und unsere Tiersenioren unterstützen!

Gequälte, verängstigte, ausgebeutete Hunde, Katzen, Enten, Hühner und Esel haben im Refugium für Tiere in Not endlich ein Zuhause gefunden, wo sie bis ins hohe Alter ein friedvolles, artgerechtes Leben führen können - so wie sich auch der Mensch sein Leben wünscht.

"Der Kalender ist auch ein Anreiz für Spenden"

Nicht nur Auslauf, einen sicheren Schlafplatz, genügend Nahrung, sondern auch notwendige Medikamente und gesundheitliche Maßnahmen werden einer Vielzahl von Tieren angeboten. Und all das muss bezahlt werden. Die gesundheitliche Versorgung dieser Tiere ist das kostspieligste. Doch finanzielle Unterstützung um einen Hof zu erhalten, auf dem "nur alte, behinderte und kranke" Tiere versorgt werden, ist sehr schwer, so Hofbetreiberin Elke Balz. Der Kalender soll daher ein Anreiz für Spenden sein, aber auch für ein Verständnis für Tiere und ihre Not.

Ort für Lebensfreude und Freundschaften

Beispielsweise Eseldame Elfi, die unbeschwert für das Pressefoto posierte. Sie war der erste Notfall, der vom Veterinäramt aufgrund schlechter Haltung beschlagnahmt und vom Refugium gerettet wurde. Elfis Einzug vor knapp zehn Jahren veranlasste Elke Balz, einen gemeinnützigen Tierschutzverein zu gründen, um sich den „vom Menschen missachteten tierlichen Lebewesen“ zu widmen. „Elfi ist unsere Grand Dame. Als sie zu uns kam, war sie schwanger. Doch ihr Erstgeborenes verlor sie im Alter von nur acht Jahren und damit verlor sie auch jede Lebensfreude. Deshalb durfte sie, obwohl wir sonst strikt gegen Tiervermehrung sind, noch einmal Nachwuchs bekommen“, so Tierrechtlerin Elke Balz. Sie, ihr inzwischen 12-jähriger Sohn Emil und die anderen Bewohner haben sich im Laufe ihrer Zeit auf dem Hof zu selbstbewussten, zufriedenen Persönlichkeiten entwickelt; die meisten lernten sogar dem Menschen wieder zu vertrauen. Deshalb war es kein Problem sie für den Kalender als „Model“ zu gewinnen. Wie z.B. die Hündinnen Frederica und Bianca, die eine unzertrennliche Freundschaft verbindet.

Hier bekommen Sie den Kalender

Der Kalender im DIN A3-Format ist gegen eine Spende von 15 Euro an folgenden Stellen in Castrop-Rauxel erhältlich:

Gerne können Sie den Kalender auch per Email 44575balz[at]gmail.com zum Preis von 15 Euro zzgl. Versandkosten anfordern oder selbstverständlich direkt am Vereinssitz Hochstr. 39 a kaufen.

Eindrücke vom Hoffest 2016

Hoffest 2015

Am 17. Mai hat das Refugium sein diesjähriges Frühlingsfest gefeiert. Es ist wieder voll gelungen, da wir inzwischen einige Übung im Organisieren solcher Veranstaltungen haben. Alle Helferinnen und Helfer waren hoch motiviert und mit Eifer bei der Sache, so dass der Erfolg eine schöne und verdiente Belohnung war.

Für das Programm hatten wir uns im Vorfeld einige Attraktionen überlegt. Ein Höhepunkt ist natürlich immer unser traditioneller Eselspaziergang. Enormen Zuspruch fand aber auch der Verkauf von seltenen Tomatenpflanzen, die wir, zum besseren Gedeihen, mit einer Tüte Eselmist abgegeben haben. Zur Freude aller konnten wir unseren Besuchern sogar eine professionelle Bauchtanz-Vorführung bieten, die viel Beifall fand.

Vor dem offiziellen Beginn traf ein Team von Cas-TV. ein, um Aufnahmen vom Hof und den Tieren zu machen. Wir sind selbst gespannt, was dabei rauskommen wird.

Bei der Verpflegung war das Angebot in diesem Jahr noch stärker auf die vegane Ernährung abgestellt. Wir hatten sogar einen gesonderten Stand, an dem sich unsere Gäste durch Information und Verkostung mit dieser Lebensweise vertraut machen konnten. Hatten wir beim letzten Hoffest noch Schwierigkeiten, Rezepturen für schmackhaften veganen Kuchen aufzutun, so haben wir in diesem Jahr rechtzeitig experimentiert, probiert und verworfen und abgeändert, so dass letztlich eine Reihe wirklich leckerer Kuchen auf unseren Tischen stand. Sogar zwei köstliche Käsekuchen waren dabei.

Bei den herzhaften Speisen reichte die Palette von veganer Thüringer über Bärlauchsuppe und verschiedenen Kartoffelsalaten zu Salsa und Nudeln mit verschiedenen Tunken. Höhepunkt bei unserem Verzehr- Angebot war am Spätnachmittag unser Grillfest. Spieße mit Vegan-Wurst und unterschiedlichen Gemüsesorten fanden bei unseren Gästen guten Anklang. Wir waren völlig überrascht, welch reißenden Absatz unsere Verpflegungsangebote gefunden haben, so dass zum Schluss außer ein paar Grillspießen nichts mehr übriggeblieben ist. Beim nächsten Mal dürfte es überall etwas mehr sein.

Es hat uns sehr gefreut, dass wir auf unserem Fest so viele Besucher begrüßen durften wie nie zuvor. Besonders gefreut hat uns, dass auch etliche Menschen mit Migrationshintergrund den Weg zu uns gefunden haben. Allen unseren Gästen sagen wir ein herzliches Dankeschön für ihr Interesse und dafür, dass sie uns gezeigt haben, dass sie gerne bei uns sind und unser Projekt wertschätzen. Wir versprechen, wir werden uns bemühen, auch das nächste Fest so zu gestalten, dass es für alle ein abwechslungsreicher, informativer und fröhlicher Tag wird.   

Im Refugium war der Tag nach dem anstrengenden Fest dem Faulenzen gewidmet.

Hoffest im Frühling 2014

Am Sonntag, dem 18. Mai, war der große Tag: Pünktlich um 12.00 Uhr öffnete sich das Hoftor, und das Fest konnte beginnen. Seit morgens 10.00 Uhr waren alle Helferinnen und Helfer konzentriert damit beschäftigt, die Stände aufzubauen, den Eingangsbereich zu schmücken und oben auf der Straße Wegweiser anzubringen. Bereits jetzt war die Stimmung ausgezeichnet. Was Wunder, bei „dem“ Wetter!

Nachdem es wochenlang geregnet hatte und wir im Vorfeld viel Sorge und Bangen um unsere Veranstaltung hatten, begann am 17. Mai die ersehnte schöne Jahreszeit. Die Temperaturen waren angenehm warm, aber nicht zu heiß, die Sonne ließ alles hell und freundlich erscheinen, und alle Besucher und auch das Helferteam waren „gut drauf“. Unsere Angebote an Speisen und Getränken wurden gut nachgefragt. Hauptattraktion waren unsere veganen Köstlichkeiten: Vera und ihre Helfer von „VegaDo“ aus Dortmund bereiteten vegane Schnitzel zu, die den meisten Besuchern richtig prima schmeckten. Reißenden Absatz fand unsere vegane Currywurst, für die der tolle „Jogi“,  als Fachmann in dieser Branche , die Soße kreierte. Gaby und Uwe, die jede Wurst frisch servierten, hatten ihren Vorrat schnell ausverkauft. Nicht so gut gelungen ist uns offenbar der vegane Kuchen, denn er fand nur mäßig Anklang. Aber es gab ja auch noch Waffeln und viele herkömmliche Kuchensorten, so dass wir alle Wünsche unserer Gäste erfüllen konnten. Auch in diesem Jahr war der Eselspaziergang wieder ein Höhepunkt des Festes.

Ein zweiter Höhepunkt war die Übergabe eines Chiplesegerätes an Susann Michels. Susann setzt sich seit kurzem für vermisste und herrenlos oder tot aufgefundene Katzen (auch Hunde) in Castrop-Rauxel ein. Sie hat nicht nur ein Netzwerk gegründet, in dem mehrere Stellen zusammenarbeiten, sondern auch eine Internetseite (www.katze-hund-weg.castrop-rauxel.de) angelegt und einen Informationsflyer herausgegeben. Dem „Refugium für Tiere in Not“ war es ein Anliegen, diese sinnvolle Arbeit zu unterstützen. Da auch dem Verein der Katzenschutz sehr am Herzen liegt, hat er Susann das dringend benötigte Lesegerät gesponsert.

Bis gegen 17.00 Uhr herrschte auf dem Hof ein fröhliches Treiben, die Hunde immer mittendrin. Lucilla hat unbemerkt aus dem Eimer, der unter dem Tisch stand, mindestens 10 vegane Schnitzel verspeist und war drei Tage lang satt. Matteo hat endlich die vielen Schmuseeinheiten bekommen, die er sich schon lange ersehnt hat, und Dolly, die Fremdem gegenüber noch ablehnend und ängstlich ist, hat sich in eine Kuhle hinter Jogis Rücken zurückgezogen. Zum Abschluss des Tages waren wir alle glücklich über das gelungene Fest.

Unseren zahlreichen Gästen, über die wir uns sehr gefreut haben, sagen wir ein herzliches Dankeschön für ihr Kommen, ihr Interesse und ihre Unterstützung, auf die wir in unserer Arbeit angewiesen sind. Wir hoffen, es hat Ihnen bei uns gefallen, Sie hatten einen schönen Tag und behalten uns in guter Erinnerung! Dass alles so gut geklappt hat, ist unserem engagierten Team von Helferinnen und Helfern zu verdanken. Herzlichen Dank euch allen, euer Einsatz war beispielhaft!

Unser einmaliges Team

Unsere Weihnachstmärkte 2013

In diesem Jahr waren unsere Adventsbasare besonders erfolgreich. Wir hatten zuvor nochmal die Presse auf uns aufmerksam gemacht, da wir vorhatten, vier Hunde aus dem durch die Flutkatastrophe schwer beschädigten Tierheim in Olbia (Sardinien) aufzunehmen. Da wir nicht sicher waren, ob unsere finanziellen Mittel für eine verantwortungsvolle Versorgung der Hunde reichen würden, haben wir einen öffentlichen Hilferuf gestartet. So haben viele Menschen unsere Weihnachtsstände besucht und ein offenes Herz - und Portemonnaie - gezeigt. Es war ein großer Glücksfall für uns, dass der Verein Von Menschen - Für Menschen e. V. uns viele wunderschöne Weihnachtssachen überlassen hat, so dass wir an unseren Ständen mit einem reichhaltigen Angebot aufwarten konnten. Der erste Adventsmarkt fand am 30. November im Castroper Stadtteil Schwerin statt und hat uns viel Freude gemacht.

Nur einen Tag später, am 01. Dezember, nahmen wir am Weihnachtsmarkt in der griechischen Kulturgemeinde Agora im Castroper Stadtteil Ickern teil. In der Agora ist es immer besonders schön, da hier eine außergewöhnlich stimmungsvolle Atmosphäre herrscht. An dieser Stelle möchten wir ein herzliches Dankeschön richten an alle, die zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben, insbesondere natürlich an alle Helfer/innen, die Standdienst gemacht und Weihnachtsschmuck zur Verfügung gestellt haben und - was das Wichtigste ist - an alle Spenderinnen und Spender, ohne deren Hilfe unser Tierhof nicht existieren könnte.

Aufbesserung der Vereinskasse und Hoffest 2013

Da unsere Kasse zu Beginn des Kalenderjahres 2013 so gut wie ausgebrannt war, haben wir bereits im Februar damit begonnen, eine Kampangne zu planen, die hier Abhilfe schaffen und gleich mit Beginn der schönen Jahreszeit anlaufen sollte.

Wir haben eine Reihe von Aktionen durchgeführt: Info-Stände und Verteilung von Flyern in der Castroper Altstadt, Berichte und Einladungen in verschiedenen Printmedien, Briefe an ausgewählte Castroper Bürger mit der Bitte um eine Spende und vieles mehr.

Frühlingsfest 2013: Höhepunkt der Kampagne

Diese Veranstaltung war ein durchschlagender Erfolg. Nachdem unser gut vorbereiteter Weihnachtsbasar im Dezember 2012 in Matschschnee und Regen untergegangen war, glaubte der Wettergott, in diesem Jahr etwas gutmachen zu müssen und hat uns angenehme Temperaturen und viel Sonne geschickt. Der Hof fasste kaum die Besucherströme, die bereits vor dem offiziellen Beginn eintrafen. Obwohl wir gut gerüstet waren mit Essen und Trinken, Bänken und Tischen, wurde es hier und da eng. Dass so viele Gäste den Weg zu uns gefunden und damit Interesse an unserem Projekt bekundet haben, hat uns riesig gefreut. Natürlich sind da auch einige Euros auf dem Hof verblieben, so dass die nächste Tierarztrechnung uns keine Sorgen mehr zu machen brauchte.

Danke an alle Helfer/innen!

An dieser Stelle sagen wir noch einmal ein herzliches Dankeschön allen, die uns auf dem Hoffest und bei den anderen Aktionen durch eine Geld- oder Sachspende zugunsten der Tiere unterstützt haben. Wie z.B. Tim. Der 15jährige ist regelmäßig auf dem Hof und hat sich als zuverlässiger Helfer bewährt ebenso wie die 13jährige Linda, die tüchtig mithilft, da sie Tiere über alles liebt. Beide kümmern sich aber nicht nur um die Tiere, sondern auch um Besuchergruppen. Sie zeigen ihnen die Unterkünfte und übernehmen die Führung bei regelmäßigen Eselspaziergängen.

Auch allen Helfern, die sich bei den einzelnen Aktionen vorbildlich engagiert haben und ohne die ein so erfreuliches Gelingen der ganzen Kampagne nicht zustande gekommen wäre, ein herzliches Dankeschön! Das alles macht Mut und bestärkt uns in unserem Entschluss, uns für notleidende nichtmenschliche Geschöpfe einzusetzen.

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